Angehörigenberatung

Hinter den meisten chronisch kranken, pflege- oder betreuungsbedürftigen Menschen stehen besorgte und hilfsbereite Angehörige. 

Die Diagnose einer chronischen Erkrankung ist für Patienten und ihre Angehörigen oft ein Schlag aus dem Nichts, der den Alltag und die Lebensplanung komplett verändern kann. Trauer und Sorge mischen sich mit Hilflosigkeit oder sogar Wut.

Vor allem zu Beginn können die neue Realität und die Informationsflut überwältigend sein und die neue Lebenssituation unlösbar erscheinen lassen.

Veränderungen, mit denen Angehörige aufgrund der Diagnose konfrontiert werden, sind von Situation zu Situation verschieden und unter anderem abhängig von der Phase des Krankheitsstadiums.

Während es sich die Angehörigen  zur Aufgabe machen, Stabilität und Kraft zu vermitteln, stecken sie ihre eigenen Bedürfnisse und Gewohnheiten oft bewusst oder unbewusst zurück. Durch die Mehrfachbelastung besteht die Gefahr, dass es zu Erschöpfungszuständen kommt. Um das eigene Gleichgewicht und die Gesundheit zu erhalten, sollten etablierte Gewohnheiten unbedingt ein fester Bestandteil des Alltags bleiben.

Wenn bereits zu Beginn der Diagnosestellung mit der Auseinandersetzung der Krankheit und des möglichen Verlaufs begonnen wird, können relativ einfach Copingstrategien gefunden werden, welche es Ihnen erleichtern, mit den jeweiligen Situationen besser umzugehen. Um Unterstützung im Verarbeitungsprozess dieser Krisensituation zu erhalten, ist es nie zu spät, Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Als kompetente und unabhängige Gesprächspartnerin stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung und biete Ihnen meine Entlastungshilfe an.

Zusammen vertiefen wir das Wissen über die Krankheit und den korrekten Umgang damit und gehen auf Ihre persönlichen Sorgen und Belange ein.